FREIANLAGENGESTALTUNG UND GRÜNFASSADE
Der Vorplatz verankert die Schule harmonisch im städtebaulichen Kontext, ohne sich aufzudrängen, und integriert im Norden einen Teil des Hugo-Wiener-Wegs. Ein üppiger Grünpuffer rahmt das Gelände, nimmt den vorhandenen Baumbestand geschickt auf und erweitert ihn.
Der eigentliche Schulfreiraum setzt die gestaffelte, nach Süden geöffnete Gebäudestruktur ins Grüne fort. Der Stützenraster der Terrassen und Pergolen wird aufgenommen, mit zunehmender Entfernung aufgelöst und an die Dimension der freien Fläche im Süden angepasst.
Grüninseln mit Bäumen, Naschsträuchern und Staudenmischpflanzungen gliedern die Räume und sind mit Spiel- und Aufenthaltsflächen kombiniert. Der auch außerhalb der Schulzeiten zugängliche Sportbereich im Süden ist über einen zentralen Weg mit der Schule, der Sporthalle und dem externen Zugang vom Mira-Lobe-Weg verbunden.
Die Außenfassaden sind am Hugo-Wiener-Weg und der Lieblgasse mit Schlingpflanzen an Seilabspannungen berankt. An der Westfassade gibt es seitlich der Radständer Aussparrungen für die bodengebundene Fassadenbegrünung. Ausgestattet werden diese mit einer Ganzjahresbewässerung.
Die Sportflächen umfassen zwei Ballspielfelder, eine großzügige Calisthenics-Anlage, eine Lauf- und Sprungbahn sowie ein öffentliches WC und zahlreiche Aufenthaltsbereiche. Sie sind sowohl für die Schule als auch für externe Nutzer*innen der Sporthalle zugänglich. Zusätzlich steht die Anlage außerhalb der Schulzeiten der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Ja – diese Schule ist wirklich cool! Mit ihrem hohen Begrünungsgrad, zahlreichen Baumpflanzungen und dem daraus resultierenden hohen Beschattungsanteil sowie den hellen, wasserdurchlässigen Belägen fügt sie sich nahtlos in die Projekte ein, die die Smart-City-Strategie der Stadt Wien umsetzen.
BAUMBESTAND - ERSATZPFLANZUNGEN
Der Baumbestand wird weitestgehend erhalten und in die Gestaltung eingebunden, ergänzt und mit einer Krautschicht aus Stauden und Gräsern erweitert. Die Auswahl der Ersatzbäume orientiert sich sowohl am Bestand, wie auch an klimaresilienten Arten mit hohem Überschirmungsgrad.
Lageplan 1:500